KURT SCHWITTERS

POESIE?

ICH SING MEIN LIED

Ich sing mein Lied in tiefen Raum, man hört es kaum,
Es dringt hervor aus tiefer Brust, mir unbewußt,
Es singt Dir eine Melodie, jetzt oder nie,
Hast Du mich nun noch nicht erhört, bin ich empört,
Und trinke Lindenblütentee, der mildert Weh,
Und frage mich: "Was bist denn Du, Du alte Kuh?"

DA SPRACH DER HERR

Da sprach der Herr: Wieso
Ich bin von Herzen froh,
Daß ich die Dame nicht
Geküßt hab' ins Gesicht,
Denn hätt' ich sie geküßt,
Dann hätte ich gewußt,
Daß mich die Dame liebt,
Was meistens Unglück gibt.

DU

Meine Singe ist leer.
Schreien gähnt,
Schreien weitet,
Brüllt gähnen weitet;
Ich herbe Du.
Ich herbe Deinen Hauch,
Ich singe Deine Augen,
Dein Schreiten sehnt meine Augen,
Dein Plaudern sehnt mein Ohr.
Ich lechze Duft die Stunden.
Du bist mein Sehnen
Du bist Dein Schreiten, Deine Augen, Dein Gebet.
Dein Lachen betet,
Dein Plaudern betet,
Dein Auge betet.
Mein Sehnen fernt Dein Beten Schrei.
Ich
Ferne Du

DU

Du,
Unbekannte Frau,
Dich liebe ich.
Ich hab' Dich nie gesehn
Und kenne Dich.
Ich liebe Dich,
Denn Du bist die,
Die mich versteht,
Die alles mir verzeiht.
Die alles, was ich tu und was ich denke
Mit Liebe füllt
Und Glück.
Du, unbekannte Frau, Die gelten meine Träume, meine Sehnsucht.
Und wenn ich einst Dich finde,
Dann,
Ja dann??
Die Welt ist groß und tief.
Dir gelten meine Träume,
Dir,
Nur Dir!

GEDULD, DU KLEINE

Geduld, du kleine ---
Im lieben stillen ---
Es ist noch viel zu ---
Es ist noch viel zu ---
Noch geh ich dich bald ---
Doch merk' ich mir den ---
Und kommt heran der ---
So hol' ich dich, mein ---

DIE ROTE LILIE

Die glühendrote, welke Nelke
Sprach zu sich selber: "Wenn ich welke,
Dann welke ich mich selber tot,
Dann bin ich nicht mehr glühendrot."

Oh Mensch, der du dies je gelesen,
Wenn du einmal nicht mehr gewesen,
Dann wirst du nie und nimmermehr,
Und wünschtest du es noch so sehr.

ONE DAY

One day
You finish to be a boy.
But you play
Still with your old toy.
You like all the old angels
As you did before,
And think they are girls,
Beautiful girls.
You think they are like you
When you were young
But you are old,
And die and get cold.

ENTSPANNUNG

Es fällt von mir ab eine kleine weiße Wolke.
Ich liege im Tal unter Lilien und rufe.
Der Hauch ihrer Hand zittert im Wind.
Eine große schwarze Wolke fällt in den Topf.
Daß die Henkersknechte sie sieden,
Daß sie Asche werde

STUMM

Ein Wurm hängt am Angelhaken.
Ein Fisch beißt den Wurm.
Der Fisch beißt auch den Angelhaken.
Die Angel zieht den Fisch.
Nun hängt der Fisch an der Angel.
Die Angel zieht ihn in die Luft.
Der Fisch stirbt in der Luft.
Die Angel stirbt den Fisch.
Ein neuer Wurm hängt am Angelhaken.
Ein neuer Fisch beißt den neuen Wurm.
Und neues Leben blüht aus den Ruinen.

EISENBAHN

Auf kühlen Eisen
Will ich verreisen,
Auf einer Bank, die rattern tut.
Schischischischischen.
Der Dampf dazwischen,
Das tut den kranken Nerven gut.

Die Passagiere
Sind Wirbeltiere
Und haben weiter keinen Zweck.
Die meisten scheinen
Das nicht zu meinen,
Doch diese wissen einen Dreck.

Am meisten vorne
Auf dem Balkorne,
Da steht ein Mann, der führen kann.
Diktatoren
Sind unverfroren
Und geben meist gewaltig an.

EIN ZIGARETTENENDE

Die Zigarette lag im Gras,
Zertreten und zu Tode wund.
Der Wind war kalt, der Boden naß,
Doch heiß ihr brennend roter Mund.

Jungfräulich weiß war einst ihr Leib,
Eh' ihre Wärme man mißbraucht,
Aus Gier oder zum Zeitvertreib;
Und all ihr Sein in Nichts verraucht.

Noch einmal zischt im Todeskampf
Der welke Rest, achtlos verschmäht,
Verlöscht dann still im eig'nen Dampf
Und wird vom Wind hinweggeweht.

KEINE ROSE

Keine Rose ist von vorn
Gänzlich ohne Dorn.
Aber auch von beiden Seiten
Können Dornen sie begleiten;
Und von hinten trifft man oft
Dornen unverhofft.
Darum sollte man im Leben
Mit dem Dorn nach vorne streben.

WENN MIR EINER SAGTE

Wenn mir einer sagte,
Ein Freund hätte gesagt,
Daß ein anderer Freund gesagt hätte,
Ich hätte zu einem dritten Freunde gesagt,
Daß ein vierter Freund gesagt hätte,
Ein fünfter Freund hätte gesagt,
Daß ein sechster Freund gesagt hätte,
Ich sollte gesagt haben,
Was ich nicht gesagt habe,
So sage er hier getrost an alle Freunde,
Ich hätte gesagt,
Ich hätte nichts gesagt.

SIE PUPPT MIT PUPPEN

Die Puppen puppen mit kleinen Puppen,
Die kleinen Puppen puppen mit winzigen Puppen,
Die winzigen Puppen puppen mit Püppchen,
Die Püppchen puppen mit kleinen Püppchen,
Die kleinen Püppchen puppen mit winzigen Püppchen,
Die winzigen Püppchen puppen,
Keiner puppt mit ihr.
Ah, Du meine Puppe,
Meine süße Puppe,
Mir ist alles schnuppe,
Wenn ich meine Schnauze
Auf die Deine - bauze.
Püppchen Schnüppchen
Puppe Schnuppe
Schnuppe bauze.
Die Bäuzchen, Püppchen, Puppenfraun
Sie machen nur noch schnauze bauze.

KAFFEEKLATSCH

Frau Müller, Frau Meier, Frau Schulze, Frau Schmidt,
Die saßen zusammen beim Kaffee zu dritt.
Die Vierte war nämlich zu Hause,
Sie hatte Kaffeeklatschpause.
Die anderen aber berieten zu zwein,
Wer von den Vieren die Dritte sollt sein,
Und kamen in hitzigem Rate
Zu keinerlei Schlußresultate.

ES WAREN EINMAL SIEBEN DAMEN

Es waren einmal sieben Damen,
Die sich nicht richtig zusammennahmen,
Wenn sie ins Herrengeschäft kamen.
Dieselben sollten sich was schämen,
Man kann sich doch zusammennehmen.

DER SPLINTER

Splinternackend geht der Splinter
Selbst im allerkältsten Winter.
Und die rauhen Wintertage
Sind die reinste Splinterplage.

Wird's im Frühling aber wärmer,
Zeigt der Splinter sich als Schwärmer;
Und an heißen Sommertagen
Ahlt er sich mit Wohlbehagen.

Aber Sonntag ist er tot,
Und die Sonne scheint so rot.
Und gestorben ist der Splinter,
Wenn der Ostwind weht im Winter.

DOPPELMOPPEL

Der Herr von Doppelmoppel
Hat alle Dinge doppel.
Er hat ein Doppelkinn
Mit Doppelgrübchen drin.
Er führt ein Doppelleben,
Das zweite stets daneben.
Er hat ein Doppelweib
Zum Doppelzeitvertreib.
Der Herr von Doppelmoppel
Hat eben alles doppel.

LIED DER GUMMIGIRLS

Aufgeblasen und aus Gummi
Gibt es mancherlei Getier.
Längst bekannt ist die Amalie
Mit dem Gummikavalier.
Wenn's die süße kleine will,
Blas ich auf ein Krokodil.

DER PINGEWESEL

Ein sehr betagter Pingewesel
Besuchte einen alten Esel.
Da sprach der Pingewesel: "Du,
Du bist ein Esel, keine Kuh!"

Da sprach der Esel: "Pingewesel,
Du bist ja ein noch größrer Esel,
Hast keine Haare mehr vom Schwein,
Und willst noch immer Pinsel sein!"
Hahah!

RELATIVITÄT

Da das Leben relativ ist,
Und der eine Absatz schief ist,
Ist der andre desto mehr
Gradereer.

Dabei ist er auch schon sehr
Und allmählich mehr und mehr,
Was noch niemand wahrgenommen,
Auf die schiefe Bahn gekommen.

Steht er aber mal allein,
Sieht's ein jeder Trottel ein,
Daß auch dieser Absatz schief ist,
Weil das Leben relativ ist.

BANALITÄTEN / DUMME VERSE

Das Weib entzückt durch seine Beine.
Ich bin ein Mann, ich habe keine.

Ewig währt
am längsten

It is not every fish who wants to fly.

Meine Tante, die heißt Ida,
Sie hat zwar keine Lust,
doch das kommt wieder.

WAND

Fünf . Vier . Drei . Zwei . Eins
Wand
Wand
WAND
WAND WAND WAND
WAND WAND WAND
WAND ___ WAND ___ WAND ___ WAND
wände
wände
Wände
WÄNDE WÄNDE WÄNDE
WÄNDE _ WÄNDE _ WÄNDE _ WÄNDE
WAND
WAND WAND WAND
WAND WAND WAND
wand wand wand
wand
wand
wand

wand

DAS GANZ EINFACHE LEBEN

Sie werden lachen, wenn ich Ihnen jetzt offen gestehe, daß ich Ihnen eigentlich gar nicht viel zu erzählen habe. Aber hören Sie einmal die Marktfrauen auf den Gassen, sie haben auch nicht viel zu erzählen und erzählen doch. Und trotzdem haben sie viel zu erzählen, denn alle erzählen von dem einen Großen, um das es sich überhaupt lohnt zu leben, sie erzählen vom einfachen Leben.

Und mehr können auch die nicht erzählen, die 3 oder gar 5 Sprachen vollkommen beherrschen. Sie können zwar von der einen Sprache in die andere verdolmetschen, aber vielleicht können sie weniger erzählen, weil sie weniger erleben als die Marktfrauen, die mitten im Leben stehen, auch wenn sie sitzen, und nun die Herren Philosophen. Sie ordnen den Extrakt aus den Erzählungen der Marktfrauen nach einem Schema, daher falsch. Lassen Sie sich daher nie etwas von einem Philosophen erzählen. Wie der Arzt Diagnosen stellt, so irrt der Philosoph in seiner Logik, denn irren ist philosophisch. Und so können sich alle Philosophen trösten, denn es irren alle Menschen aller Stände, aller Berufe.

Und nun werden Sie vielleicht lachen, wenn ich Ihnen sage, daß auch ich Ihnen nichts zu erzählen habe. Ich erzähle aber doch in der Hoffnung, daß Sie es verstehen werden, zwischen meinen Zeilen zu lesen.

DIE GESCHICHTE VOM HASEN

Es war einmal ein Hase, der war braun, hatte lange Haare und lange Ohren, einen kurzen Schwanz und hüpfte um die Ecke. Er hüpfte auch dann um die Ecke herum, wenn gar keine Ecke da war. Doch eigentlich war er gar nicht braun, sondern rosa, und seine Haare waren eigentlich kurz, sein Schwanz geringelt, und er hüpfte eigentlich überhaupt nicht, sondern grunzte und wühlte im Schlamm. Dann sah er schlammig aus, nicht mehr rosa, sondern dunkelgraurot, und wenn er kleine Ferkeln hatte, dann saugten die an ihm. Doch eigentlich war er gar nicht graurot, sondern grauweiß, hatte viele Federn und ein paar schöne Flügel, mit denen er aber nicht fliegen konnte. An seinen Beinen hatte er Schwimmflossen und schwamm stolz auf dem Teich im Park und ließ sich von den Leuten, die dort vorbeigingen, Brotkrumen zuwerfen. Das heißt, eigentlich schwamm er unter Wasser, hatte goldene Schuppen und einen Schwanz mit zwei Spitzen. Das heißt, eigentlich hatte er fast keinen Schwanz, hatte sehr kurze Ohren und war sehr dick und hielt sich mit Vorliebe im Nil auf. Sein Maul hatte eine stattliche Anzahl von Zähnen. Das heißt, eigentlich wurde er mit Dampf betrieben, hatte hinten eine Schraube und vorn 2 Anker, in der Mitte einen Schornstein und auf der Kommandobrücke einen Kapitän und gehörte der Hamburg Süd. Das heißt, eigentlich war er sehr klein, sprang gern und weit und suchte Schutz unter den Kleidern der Damen, und die Damen kratzten sich.

Dieses war der Hase, und dieses war die Geschichte vom Hasen. Das heißt, eigentlich war es gar keine Geschichte, sondern eine Verwandlung, die aber den Hasen sogar reif gemacht hat.

Also war es doch eine Geschichte, und also war es doch von einem Hasen.

WIR LEBEN 25 MINUTEN ZU SPÄT

Wir leben 25 Minuten zu spät, und zwar von rechts gesehen. Von links gesehen leben wir 20 Minuten zu kurz. Zu spät und zu kurz ist unser rechtes und linkes Schicksal. Sieht man uns aber von oben, so sind wir platt wie eine Fibel, sieht man uns von unten, so sind wir hoch wie ein Zylinder. Von vorn betrachtet man unsere Rücksicht und von hinten unseren Bauch, denn den haben wir auch. Schmilzt nun der Schnee zwischen unseren Zehen, so bekommen wir heftige Zahnschmerzen, die erst aufhören, wenn uns die Sonne direkt ins Gehirn scheint. Dadurch entstehen aber die erleuchteten Gedanken, derer einer genügt, um Weisheiten wie diese hier niederzuschreiben.

WENN JEMAND UNLINIERT IST

Wenn jemand unliniert ist, so muß er immer wieder feststellen, daß die Welt liniert ist. Wie ein Zebra ist die Welt in Streifen geteilt, und dabei hat sie doch nur ein einziges Fell. Auf den Linien ist die Welt beschrieben, und dadurch unterscheidet sie sich von dem Zebra, das meistens nur selten beschrieben ist. Das liegt aber wiederum daran, daß man auf Fell schlecht schreiben kann. Wie ein unbeschriebener Briefbogen läuft das arme Zebra nun in der Welt herum, welche im Gegensatz zu ihm von links nach rechts beschrieben ist.

KURZE LEBENSBESCHREIBUNG

Ich wurde als ganz kleines Kind geboren. Meine Mutter schenkte mich meinem Vater, damit er sich freute. Als mein Vater erfuhr, daß ich ein Mann war, konnte er sich nicht mehr halten und sprang vor Freude im Zimmer herum, denn er hatte sich sein ganzes Leben immer nur Männer gewünscht. Die größte Freude für meinen Vater aber war es, daß ich kein Zwilling war.

Dann wuchs ich heran zur Freude anderer, und es ist schon immer in meinem ganzen Leben mein Bestreben gewesen, anderen immer nur Freude zu bereiten. Wenn sie sich dann manchmal aufregen, dafür kann man ja nichts. Mein Lehrer freute sich immer, wenn er mich ohrfeigen konnte, und die ganze Schule war froh, als ich mit ihr fertig war.

DAS VIERECKIGE LUFTLOCH

Plötzlich war da ein viereckiges Loch in der Luft. In diesem Loche saß eine Lehrerfamilie. Sie spielten "Radfahren". Ein merkwürdiges Spiel. Zwei Familienmitglieder saßen immer auf einem Fahrrade, der eine vorwärts, der andere rückwärts. Je nachdem, oder vordessen nun der eine oder die andere stärker trat, bewegte sich das betroffene Fahrrad vorwärts oder seitwärts. Ziel des Spieles war es, sich gegenseitig durch völlige Vernichtung unkenntlich zu machen. Man nannte das "Überwucherung". Im geeigneten Augenblicke prallten die Parteien gegeneinander los. Das heißt, die rückwärtigen Radfahrer wichen seitlich aus, während die vorwärtigen mit aller Kraft gegeneinander loszielten. Das ging dann eine Weile gut, dann aber waren beide vorwärtigen Mitglieder tot und fielen um. Schnell sprangen nun die rückwärtigen nach vorn und übernahmen die tote Partei der vorwärtigen. Durch wiederholte Anpralle wurden nun die Toten wieder lebendig und übernahmen die ausweichende Tätigkeit der ehemals rückwärtigen Mitglieder, wodurch natürlich diese starben. Nun begann das Spiel mit vertauschten Rollen wieder von vorn, und es währte in alle Ewigkeit wie immer beim Spielen.

Plötzlich schloß sich das Luftloch wieder, und die spielende Lehrerfamilie verschwand und war verspielt.

DIE SCHNEEEWIGKEIT

Wenn die glühkalte Schneewigkeit zirpt, Belladonna im Knopfloch puffmunkeln die Blumen, zerzirpen in Tuben, von rechts, von unten, und auch von der Mitte. Pich fiff perlogierte der Generalvertreter der Aktiengesellschaft im linken Bein. Jawohl, im linken Bein. Ich sage ausdrücklich, im linken Bein, denn rechts kann er es nicht, rechts darf es nicht sein, rechts soll es nicht sein ... und dabei war es rechts. --

In der Mitte des langen, grünlichen Geschlechts, wo die Waden vom Unterleib bis zum dreigeteilten Zeitvertreib quellen, die Kirchenuhr in der Hosentasche geht er einher, ein gute Wehr und Waffen, die uns jetzt hat betroffen, singt klein, schnalzt klein, mit seinem linken Bein, und läßt es schließlich wieder sein.

Dann kommt der gelbe, ungesalzene Stolz, aus Perfinn und grobem Holz, innen unverblümt, außen aus Mahagoni, in der linken Ferse einen Gummiring.

Mit diesem Gummiring als Lorgnon zerschlitzt er seinem Vordermann das grüne Auge, so daß er auf der einen Seite chinesisch wird. Rührt man nun mit dem anderen Auge die Kirchenuhr von der Tasche ins Knopfloch und die Belladonna in die Bleitube, so platzt die Kunstgewerbeschule und ist auf der Stelle tot.

Mit Toten aber haben piep die Lebendigen keine Gemeinschaft im Schaft; daher die Kluft, die klafft.

IF YOU ARE STANDING ON A HIGH MOUNT

If you are standing on a high mountain you feel free and happy. You see around you the big and small mountains, you feel the music they play together, nothing irritates you, nothing seems to trouble your sight. You feel happy.

I often felt happy and could not think that this happiness would not last forever. I was healthy, had all that I wanted, could look around and see a happy future.

Then suddenly clouds came between me and the horizon, they came nearer, they already covered the nearest mountains, and finally I could not see any more at all.

After a while the clouds disappeared again and I could see again. But I was no more on a high mountain. I was in a narrow valley, with plenty of trees which had frightening shapes. The clouds walked like ghosts between the trees, it was dull and dreary, no hope, no light, no horizon. I did not even know the way back to the high mount I had lost. I was really sad and unhappy. All that I tried was wrong, there was no hope at all.